Kultur-Umfrage

Jetzt wird’s literarisch!

Diesmal baten wir Schriftstellerinnen und Autoren, Buchhändlerinnen und Verleger um ihre persönlichen Tipps für Kultur im Sommer. Das komplette Programm für Hamburg finden Sie wie immer in der Datenbank
ZUSAMMENGESTELLT VON — Ulrike Fischer

Carmen Korn
SCHRIFTSTELLERIN UND JOURNALISTIN

Anspruchsvoll: Das Literaturhaus am Schwanenwik 38 auf der Uhlenhorst: Immer das Programm im Auge haben und nichts wie hin. Zum Beispiel am 24. Mai, da liest die in Deutschland lebende US-Amerikanerin Nell Zink aus ihrem Roman „Nikotin“, eine witzige, kluge und böse Satire über die amerikanische Gegenwart. Anschließend kehren Sie noch in den prachtvollen Saal des Literaturhauscafés ein oder gehen die paar Schritte zur „Alsterperle“, kaufen einen Wein, ein Bier, eine Rhabarberschorle am Kiosk, setzen sich auf eine der Bänke und sehen der Sonne auf der anderen Seite der Alster beim Untergehen zu.

Leichte Muse:
Niedeckens BAP gastieren am 9. Juni im Hamburger Stadtpark. Und da leicht ganz sicher nichts mit seicht zu tun hat, obwohl das gern verwechselt wird, erwähne ich die Kölner Band in dieser Kategorie. Weil Niedeckens BAP eine verdammt gute und ehrliche Band ist.

Experimentell:
Street Photography aus sieben Jahrzehnten. Zeitgenössische Fotografen treffen auf Ikonen der Fotografiegeschichte. Vom 8. Juni bis 21. Oktober im Haus der Photographie in den Deichtorhallen.

Carmen Korns beeindruckende Jahrhundert-Trilogie „Töchter einer neuen Zeit“, „Zeiten des Aufbruchs“ und demnächst „Zeitenwende“ über die Lebenswege vier ganz verschiedener Frauen im 20. Jahrhundert spielt zu großen Teilen in Uhlenhorst
Carmen Korns beeindruckende Jahrhundert-Trilogie „Töchter einer neuen Zeit“, „Zeiten des Aufbruchs“ und demnächst „Zeitenwende“ über die Lebenswege vier ganz verschiedener Frauen im 20. Jahrhundert spielt zu großen Teilen in Uhlenhorst



Boris Meyn
SCHRIFTSTELLER UND HISTORIKER

Anspruchsvoll: Eine Lesung mit Max Goldt am 24. Mai in der Fabrik, weil sein Humor sogar steifen Hanseaten ein Lächeln abverlangt und man danach direkt in die Ottensener Szene eintauchen kann.

Leichte Muse:
Das Elbjazz-Festival am 1. und 2. Juni im Hamburger Hafen bei Blohm+Voss, weil man den Hafenklängen dort näher als in der Elphi ist.

Experimentell:
Hamburgs Unterwelt pur. Ergo eine Führung mit
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unter-hamburg.de
, weil man da nicht mit anderen Touristen Schlange steht, und es an warmen Tagen angenehm kühl ist.

Nicht verpassen:
Eine Kanutour den Alsterlauf flussaufwärts (bei Sonne) und einen Besuch im Speicherstadtmuseum (nicht nur bei Regen), weil Sie nach dem Gedränge auf der Elphi-Plattform eh schon im Revier sind.

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speicherstadtmuseum.de


Mein persönlicher Tipp: Der obligatorische Spaziergang mit der Familie Bischop durchs historische Hamburg des 19. und 20. Jahrhunderts. Ein Buch von mir in der Hand erleichtert die Orientierung. „Fememord“ heißt mein aktueller Kriminalroman und die Tour endet am, im und auf dem Chilehaus.


Der Kunst- und Bauhistoriker Boris Meyn schreibt seit fast 20 Jahren Romane. Und das historische Hamburg spielt in seiner Familie-Bischop-ermittelt-Reihe eine tragende Rolle
Der Kunst- und Bauhistoriker Boris Meyn schreibt seit fast 20 Jahren Romane. Und das historische Hamburg spielt in seiner Familie-Bischop-ermittelt-Reihe eine tragende Rolle



Matthias Politycki
SCHRIFTSTELLER

Anspruchsvoll: „The Eels“, live im Mehr! Theater am Großmarkt, 29. Juni Abseits des Mainstreams kultiviert der Kopf der Eels, der kauzige Mark „E“ Everett, seinen ganz eigenen Sound. Einer der ganz Großen, der sich seit 20 Jahren ständig neu erfunden hat.

Leichte Muse: „Hamburg ist Slamburg“, im Nochtspeicher, der klassische Poetry-Slam in Hamburg, die Spannweite der fünfminütigen Auftritte reicht von begnadet bis peinlich, witzig moderiert von Tina Uebel und Hartmut Pospiech.

Verpasst, aber nicht vergebens: die Premiere meiner „Sämtlichen Gedichte 2017–1987“ im Hamburger Literaturhaus. Meine Freunde lasen vor Kurzem ihre Lieblingsgedichte aus 30 Jahren. Wenn gar nichts anderes mehr hilft, hilft nur noch ein Gedicht. Jedenfalls mir selbst. (Anmerkung der Redaktion: eine wahre Fundgrube für Gefühle und Gedanken aller Art! Matthias Politycki: „Sämtliche Gedichte“, Hoffmann und Campe, 32 Euro)

Doktor der Philosophie, Lektor, aber vor allem Schriftsteller: Matthias Politycki, der in diesen Tagen sein lyrisches Werk bei Hoffmann und Campe publiziert
Doktor der Philosophie, Lektor, aber vor allem Schriftsteller: Matthias Politycki, der in diesen Tagen sein lyrisches Werk bei Hoffmann und Campe publiziert



Nicole Christiansen
INHABERIN BUCHHANDLUNG CHRISTIANSEN

Anspruchsvoll: Das Bargheer Museum, auch für Hamburger eine Neuentdeckung, da erst am 30. September 2017 eröffnet. Wunderschön gelegen, um anschließend den Jenisch Park und die Elbe zu genießen.

Leichte Muse: Eine Lesung im Ledigenheim in der Rehhoffstraße 1–3. Die Geschichte des Hauses gibt’s als Extra obendrauf!

Experimentell: Frau Hedis Tanzkaffee oder der Thalia Tanztee in der Gaußstraße machen gute Laune und sind tolle Locatios.

Nicht verpassen: Die altonale 2018 vom 1. bis zum 17. Juni 2018, in diesem Jahr zum ersten Mal mit pay what you want. Hamburgs größtes Stadtteilkulturfest! Für alle was dabei!
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altonale.de
. Und immer gut: ein Bummel durch Ottensen! Mein Tipp: Kaffee im „LilliSu“ oder ein Abendbrot im „Knuth“.

Institution in Ottensen: Buchhandlung Christiansen direkt am Spritzenplatz, seit 1878 in Familienbesitz. Nicole Christiansen versorgt Jung und Alt mit literarischen Schätzen
Institution in Ottensen: Buchhandlung Christiansen direkt am Spritzenplatz, seit 1878 in Familienbesitz. Nicole Christiansen versorgt Jung und Alt mit literarischen Schätzen



Gudberg Nerger
DESIGNSTUDIO, VERLAG, GALERIE UND MAGAZIN-LADEN

Anspruchsvoll: Triennale der Photographie 2018. 7. bis 17. Juni quer durch die Stadt: Hamburger Kunsthalle, Altonaer Museum, Deichtorhallen Hamburg, Kunstverein in Hamburg, Museum für Kunst und Gewerbe Hamburg, Museum für Völkerkunde Hamburg, Bucerius Kunst Forum, Kunsthaus Hamburg, Museum der Arbeit und viele weitere Orte der [OFF] Triennale 2018.

Leichte Muse: Das Buch „Black out“ von Dirk Bathen. Weil es auch heute noch gedruckte Medien gibt, die nach dem Lesen im Altpapier landen, geht das Schwarzmalen für den Hamburger Dirk Bathen immer und immer weiter: Ein Büchlein voller inspirierender Ausstreichbildchen, Wortzusammenhänge und Satzminiaturen aus alten Zeitungen.

Experimentell: MS Artville 21. Juli bis 11. August, Elbinsel Wilhelmsburg. Eine Open-Air-Galerie, die Woche für Woche wächst. Internationale Künstlerteams unterschiedlicher Disziplinen toben sich zwischen Hafenindustrie und Inselidyll aus und erschaffen eine spannende eigene Kunst-Stadt.

Nicht verpassen: Millerntor Gallery #8, 5. bis 8. Juli, Millerntor-Stadion, Hammer, vielseitiges Ausstellungsprogramm im buntesten Fußballstadion Deutschlands.

Kreativ-Duo: Jürgen Nerger und Jan Mueller-Wiefel machen alles, was mit gutem Design und Kunst zu tun hat. Im weitesten Sinne!
Kreativ-Duo: Jürgen Nerger und Jan Mueller-Wiefel machen alles, was mit gutem Design und Kunst zu tun hat. Im weitesten Sinne!




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Wissen und weitersagen
Ob Theateraufführungen, Flohmärkte oder Vorträge – für alle Veranstaltungen in der Metropolregion Hamburg gibt es eine zentrale Datenbank. Dieser kostenfreie Service bietet Veranstaltern eine ideale Plattform, eigene Events optimal zu bewerben, weil sie auf zahlreichen Websites sichtbar werden.
— 
veranstaltungen.hamburg.de


Henrik Siebold
KRIMIAUTOR MIT HAMBURG-JAPANISCHEM EINSCHLAG

Anspruchsvoll: Vom 23. bis zum 27. Mai bietet das 19. Japan Filmfest die Chance, in die oft bizarre, immer auch poetische Kinokunst Nippons einzutauchen. Zu sehen gibt es unter anderem „Your Name“, der weltweit gefeierte Anime von Makoto Shinkai, sowie die Realfilm-Umsetzung von „Tokyo Ghoul“. Dessen Manga-Vorlage spielt eine entscheidende Rolle im dritten Band der Takeda-Krimireihe (siehe unten).
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jffh.de

Das Museum für Kunst und Gewerbe lohnt immer, aber besonders fasziniert mich das „Polaroid Project“ – ein Rückblick auf ein überkommenes und immer noch aktuelles Medium ( bis 17. Juni).

Leichte Muse: Eine Auszeit von der Stadt gibt es mitten in der Stadt: in Planten un Blomen. Ein Muss ist der japanische Garten, der 1990 nach einem Konzept des Landschaftsarchitekten Yoshikuni Araki gestaltet wurde. Dienstags bis samstags gibt es ab 15 Uhr eine Tasse Grüntee, und an jedem zweiten und vierten Sonntag im Monat eine japanische Teezeremonie. Mir gefallen Termine, die man sich nicht merken muss, weil sie immer wiederkehren: Die Jam-Session im Birdland (jeden Donnerstag) und der Poetry-Slam im Nochtspeicher (monatlich jeden letzten Dienstag).

Experimentell: Als Krimi-Autor interessieren mich immer auch die Hinterhöfe und Schmuddelecken der Stadt. Die lassen sich am besten per Mietfahrrad in Rothenburgsort entdecken. An Hamburgs dunkle Vergangenheit erinnert dort die Gedenkstätte Bullenhuser Damm. Die Ausstellung und der Rosengarten erzählen vom Schicksal der Kinder, die hier für medizinische Experimente der Nazis ihr Leben lassen mussten. Mit dem Fahrrad ist man schnell auf der Elbinsel Kaltehofe mit ihrer Wasserkunst-Landschaft. Das Museum informiert über die Anlage und ihre Geschichte. Auf dem Rückweg lohnt sich ein Abstecher nach Entenwerder zum Goldenen Pavillon, einer begehbaren Skulptur, die einst in Münster entstand und nun in Hamburg ein Zuhause gefunden hat.

Nicht verpassen: Die Schwarze Hafennacht am 22. Mai, 20 Uhr, in der Speicherstadt Kaffeerösterei (Kehrwieder 5). Dort stelle ich den neuesten Band meiner Krimi-Reihe vor: „Inspektor Takeda und der lächelnde Mörder“.

Er lebte und arbeitete selbst eine Zeit lang in Japan, jetzt schreibt er Krimis, in denen der japanische Kommissar Kenjiro Takeda Hamburger Mordfälle aufklärt
Er lebte und arbeitete selbst eine Zeit lang in Japan, jetzt schreibt er Krimis, in denen der japanische Kommissar Kenjiro Takeda Hamburger Mordfälle aufklärt



Julia Jessen
SCHRIFTSTELLERIN

Anspruchsvoll: Das Internationale Sommerfestival auf Kampnagel vom 9. bis 26. August! Avantgarde, Außergewöhnliches und Inspirierendes. Und danach in Thomas Imbuschs Gourmetrestaurant „100/200“ essen gehen, weil es den Geschmack verfeinert und uns immer wieder berauscht.

Leichte Muse: Unbedingt in die Buchhandlung/das Antiquariat Lüders im Heußweg 33 gehen. Stöbern, ins Gespräch kommen, sich beraten lassen und mit einem Bücherschatz den Laden verlassen, von dem man bis eben noch gar nichts ahnte. Mit dem Buch um die Ecke ins „Cafe im Park“ gehen und fantastischen Kuchen essen, lesen und ab und zu mal den Blick über den Weiher gleiten lassen.
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buchhandlunglueders.de
, „Café im Park“: Im Gehölz 2 (Eimsbüttel)

Experimentell: Kampf der Künste, Bunker Slam im Uebel & Gefährlich am 31. Mai 2018 um 20 Uhr. Poetry in Hamburgs härtester Arena, weil die Poeten auf der Bühne spannend und laut sind und hier die Sprache ihre alltägliche Form verlassen und einen auf poetische Weise frontal angreifen und umwerfend sein darf.

Nicht verpassen: das Wortpicknick. Bei einem Spaziergang durch Planten un Blomen zum Musikpavillon schlendern, einfach hinsetzen und eine der vielen spannenden Lesungen genießen.

Schauspielerin, Persönlichkeitstrainerin, Autorin aus Hamburg: Ihr zweiter Roman „Die Architektur des Knotens“ ist soeben bei Kunstmann erschienen
Schauspielerin, Persönlichkeitstrainerin, Autorin aus Hamburg: Ihr zweiter Roman „Die Architektur des Knotens“ ist soeben bei Kunstmann erschienen



Till Raether
JOURNALIST UND KRIMIAUTOR

Anspruchsvoll: Josef Scharl im Ernst Barlach Haus (vom 17. Juni bis 14. Oktober). Ich liebe das schliche, helle, wunderbar versteckte Museum im Hamburger Westen, weil es sich gar nicht vermeiden lässt, den Besuch dort mit einem Nachmittag im Jenisch-Park zu verbinden. Der Blick von der großen Wiese über die Elbe nach Finkenwerder ist spektakulär. Josef Scharl war ein 30er-Jahre-Maler, schwer einzuordnen zwischen Expressionismus und Neuer Sachlichkeit. Das Interessante im Barlach Haus ist der unvermeidliche Dialog der Sonderausstellungen mit den immer dort stehenden, seltsam aus der Zeit gefallenen Barlach-Skulpturen.

Leichte Muse: Earth, Wind & Fire am 12. Juli im Stadtpark. Die Freilichtbühne im Stadtpark ist im Sommer der schönste Ort für Konzerte in Hamburg. Der sanfte Hügel, von dem aus man auf die Bühne schaut, gefällt mir, und auch, dass man sich drauf verlassen kann: Um 22 Uhr ist Schluss, wegen der Anwohner. Das ist zwar ein Kontrast zum ausgelassenen Funk von Earth, Wind & Fire, aber ich bin gern nicht so spät zu Hause, damit ich in Ruhe auf dem Balkon weitertrinken kann.

Experimentell: Zeitgenössisches Kino aus afrikanischen Ländern, präsentiert bei M.Bassy von Alex Moussa Sawadogo, am 26. Mai. Der Verein M.Bassy hat in der Schlüterstraße 80 einen Salon für den Austausch mit afrikanischer Kultur gegründet. Gerade gab es eine tolle Afrofuturismus-Ausstellung, jetzt bin ich gespannt, was der Filmexperte Sawadogo an afrikanischen Filmen ausgewählt hat.

Nicht verpassen: Simone Buchholz im Speicherstadtmuseum. Sie ist die beste Hamburger Krimi-Autorin, eine wunderbare Vorleserin und Erzählerin. Ihre Romane werden völlig zu Recht mit Preisen überschüttet. Am 8. Juni ist im Speicherstadtmuseum eine lange Kriminacht, da ist Simone die Zigarettenasche auf dem Käsekuchen. Näher als in ihren Büchern werden Sie Sankt Pauli nirgendwo kommen, nicht mal vor Ort.

„Neunauge“ heißt Raethers vierter, superspannender Krimi. Diesmal ermittelt der schrullige Kommissar Danowski in Hamburger Schulen, wo mumifizierte Leichen entdeckt wurden ...
„Neunauge“ heißt Raethers vierter, superspannender Krimi. Diesmal ermittelt der schrullige Kommissar Danowski in Hamburger Schulen, wo mumifizierte Leichen entdeckt wurden ...



Roberta Schneider
AUTORIN UND ÜBERSETZERIN

Anspruchsvoll: Hafenlesung im Nachtasyl! Eine Leseveranstaltung, bei der internationale Autoren ihre Lyrik- und Prosatexte in der Originalsprache vortragen. Sehr lecker dazu: die veganen Häppchen. Termine: Hafenlesung im Nachtasyl, Alstertor 1. bis 5., 21. Juni, 20 Uhr. Eintritt: 5 Euro

Experimentell: Spazieren ist schön, spazieren mit Botanikern ist schöner. Sie zeigen einem Kräutlein, die man sonst leicht übersehen hätte, erzählen einem Wissenswertes zu (fast) jedem Baum und Strauch und schaffen es, einem klarzumachen, dass der nur einen Zentimeter breite Bewuchs zwischen zwei Gehwegplatten so spannend ist wie der Amazonasdschungel. In Hamburg können alle, die so etwas einmal erleben möchten, an den vom Botanischen Verein veranstalteten Spaziergängen teilnehmen. Und wenn man zu den angebotenen Terminen keine Zeit hat: „Der Botanische Wanderführer für Hamburg und Umgebung“ vom Dölling und Galitz Verlag versammelt fast 100 Spaziergänge für Pflanzeninteressierte.

Nicht verpassen: Die Wexstraße und Umgebung! Hier ist das Viertel tatsächlich eine Neighbourhood – man weiß, was der Mensch nebenan macht und wie es ihm geht und kümmert sich umeinander. Diese fast dörflichen Verhältnisse spürt auch der Ortsfremde: Hier herrscht eine deutlich entspanntere Stimmung als anderswo in Hamburg. Neben alteingesessenen Kneipen, Restaurants und modernen Konzeptcafés und Galerien findet man ausgefallene und schöne Läden: Bei Akiko bekommt man ein Stück Japan, bei Zwang B alles, was das Buchbinderherz begehrt, bei Pure Soul Records Vinylraritäten.

Sie erledigt auch die Pressearbeit für die Hamburg-Dependance des Verlags Dölling und Galitz. Ansonsten schreibt sie am liebsten über Dinge, die grün, japanisch oder unter Wasser zu Hause sind
Sie erledigt auch die Pressearbeit für die Hamburg-Dependance des Verlags Dölling und Galitz. Ansonsten schreibt sie am liebsten über Dinge, die grün, japanisch oder unter Wasser zu Hause sind

FOTOS — Jörg Brockstedt, Christiansen, Ulrike Fischer, Gudberg Nerger, Alexander Tempel, Ulrike Fischer (2), Benne Ochs, privat
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