Kultur-Umfrage

Hier kommt die Kunst

Das Wetter geht so und Ihre Gäste wissen nicht wohin? Wir baten Hamburgs Kulturschaffende von der Galeristin bis zum Intendanten um Tipps und Statements. Das komplette Programm für Hamburg finden Sie wie immer in der Datenbank
ZUSAMMENGESTELLT VON — Ulrike Fischer

Carolyn Heinz
GALERIE CAROLYN HEINZ

Anspruchsvoll: „Ich möchte das Nichts malen, welches das Ganze sei, das Schweigen, das Licht, ich möchte das Unendliche malen.“ Die Ausstellung „Licht-Räume“ mit den stillen, in zahlreichen dünnen Lasurschichten aufgebauten Arbeiten des norditalienischen Malers Antonio Calderara (1903–1978), ist vom 11.2. bis 3.6. im Ernst Barlach Haus im Jenisch Park zu sehen.

Leichte Muse:
Nach dem Ausstellungsbesuch sollte man keinesfalls einen Spaziergang durch den herrlichen Jenisch Park verpassen, den weitläufigen Landschaftspark mit Blick auf die Elbe. Die in den frühen 60er-Jahren von Werner Kallmorgen entworfene, zurückhaltend klare Architektur des Ernst Barlach Hauses bildet hier einen gelungenen Kontrast zum herrschaftlich- klassizistischen Jenisch Haus, in dem ebenfalls regelmäßig Ausstellungen gezeigt werden.

Experimentell:
Die Suche nach Erkenntnissen eint Kunst und Wissenschaft. In „Journey to a distant sky“ von Jana Schumacher verdichtet sich in einer multimedial angelegten Ausstellung vom 18. bis 31.1. wissenschaftliche Theorie mit ästhetischer Praxis.

Nicht verpassen:
Im März starten die Galerien in die Frühjahrssaison! Dann laden die im Kontorhausviertel und auf der Fleetinsel ansässigen Galerien zu Gemeinschaftseröffnungen ein und bieten die Möglichkeit, eine große Bandbreite künstlerischer Positionen in lockerer Atmosphäre zu erkunden.

Carolyn Heinz ist seit vielen Jahren in der Hamburger Galerieszene unterwegs. Malerei und Zeichnung sind ihr Schwerpunkt
Carolyn Heinz ist seit vielen Jahren in der Hamburger Galerieszene unterwegs. Malerei und Zeichnung sind ihr Schwerpunkt



Evelyn Drewes
INHABERIN GALERIE EVELYN DREWES

Leichte Muse: Spannend wird sicherlich die Ausstellung zum „Hamburger Arbeitsstipendium“ 2016 und 2017 in der Sammlung Falckenberg 9. bis 25.2: Zahlreiche ehemalige Stipendiatinnen und Stipendiaten haben sich im Anschluss an das Stipendium überregional und international einen Namen gemacht. Zu ihnen gehören u. a. Stephan Balkenhol, Andreas Slominski und Mariella Mosler.

Nicht verpassen: Unbedingt ansehen: „Just a two of us“, die Doppelausstellung von Nico Mares und Michael Peltzer in der Barlach Halle K vom 24.2. bis 4.3. Es ist die erste gemeinsame Ausstellung der beiden Künstler, die vor acht Jahren zusammen studiert haben. Die Barlach Halle K ist zudem architektonisches Highlight zwischen Deichtorhallen und Hamburger Hauptbahnhof, das man mieten kann.
Und natürlich sind Sie jederzeit in der Burchardtstraße 14 willkommen!

Evelyn Drewes hat ein Herz für aufstrebende Talente: Hier mit den Helmskulpturen des Berliner Künstlers Achim Riethmann
Evelyn Drewes hat ein Herz für aufstrebende Talente: Hier mit den Helmskulpturen des Berliner Künstlers Achim Riethmann



Bettina Steinbrügge
DIREKTORIN KUNSTVEREIN IN HAMBURG

Leichte Muse: Das St. Pauli Museum! Experimentell: 2025 Kunst und Kultur e. V. in Bahrenfeld. Jeden Freitag gibt’s einmalige Aktionen von Künstlerinnen und Künstern, die sich ganz auf das Flüchtige, Prozessuale konzentrieren. Ruhrstraße 88, 20 bis 23 Uhr 

Nicht verpassen: Natürlich die Kunstmeile! Sie ist der Zusammenschluss von fünf Ausstellungshäusern (Bucerius Kunstforum, Deichtorhallen, Kunstverein, Museum für Kunst und Gewerbe, Kunsthalle). Da ist für jeden Kunstgeschmack etwas dabei. Vorschau auf Sommer 2018: 7. Triennale der Photographie Hamburg. 

Bettina Steinbrügge, erste Direktorin in der 200-Jährigen Geschichte des Kunstvereins e. V., setzt auf junge Talente. Bis zum 18.2. kann man die spannenden Arbeiten des libanesischen Künstlers Rayyane Tabet erkunden
Bettina Steinbrügge, erste Direktorin in der 200-Jährigen Geschichte des Kunstvereins e. V., setzt auf junge Talente. Bis zum 18.2. kann man die spannenden Arbeiten des libanesischen Künstlers Rayyane Tabet erkunden



Fred Schäfer
AFFENFAUST GALERIE

Anspruchsvoll: Es müssen nicht immer die großen Kunstinstitutionen sein. Es gibt viele gute und vielfältige Ausstellungen in den Hamburger Galerien. Ein Besuch lohnt sich immer. Besonders empfehlen möchten wir Feinkunst Krüger, Mikiko Sato Gallery, die Herold Galerie und Kai Erdmann.

Experimentell: „Wundern über tanawo“ eröffnet vier Tage lang Einblicke in die zeitgenössische iranische Kunst und Kultur. Von 15. bis 18.3. präsentieren Kunst- und Kulturschaffende aus Iran, Deutschland und Europa ihre Arbeiten aus den Bereichen bildende Kunst, Film, Theater und Literatur in verschiedenen Hamburger Kulturinstitutionen (Elbphilharmonie, Kampnagel, Affenfaust Galerie).

Nicht verpassen: Natürlich alle Ausstellungen bei uns in der Paul-Roosen-Straße 43.

Im sechsten Jahr präsentieren die Jungs von Affenfaust urbane Street-Art und zeitgenössische Kunst. Fred Schäfer ist Mitbegründer der Galerie
Im sechsten Jahr präsentieren die Jungs von Affenfaust urbane Street-Art und zeitgenössische Kunst. Fred Schäfer ist Mitbegründer der Galerie



Prof. Dr. Dirk Luckow
INTENDANT DER DEICHTORHALLEN HAMBURG

Anspruchsvoll: Drei Jahrhunderte, drei herausragende Künstler: Mit Werken von Francisco Goya (1746– 1828), Sergei Eisenstein (1898–1948) und Robert Longo (*1953) liefert die Ausstellung „Proof“ Einblicke in die besonderen Haltungen, aus denen heraus Künstler die sozialen, kulturellen und politischen Komplexitäten ihrer jeweiligen Zeiten reflektieren. Über Epochen und Kontinente hinweg erfuhren die drei Künstler die Turbulenzen eines Jahrhundertwechsels als auch die Auswirkungen von Revolution, Bürgerrechtsbewegungen und Krieg und hielten dies in Radierungen, Zeichnungen und Film fest. 17.2. bis 27.5., Halle für aktuelle Kunst/Deichtorhallen

Leichte Muse: Die „Lange Nacht der Museen“ öffnet jährlich die Museen und Ausstellungshäuser Hamburgs auf unterhaltsame Weise von 18 bis zwei Uhr nachts. In rund 50 Museen wird ein breites Programm mit Führungen, Musik und Mitmachaktionen geboten. 21.4.,

Experimentell: Ganz junge deutsche Fotografie gibt es in der Ausstellung „gute aussichten“ zu entdecken. In diesem Jahr zeigen wir im Haus der Photographie neben den besten Absolventen von Fotografiestudiengängen auch die „Deluxe“-Jubiläumsausstellung: Junge Fotografie nach der Düsseldorfer Schule. 26.1. bis 21.5., Haus der Photographie

Nicht verpassen: Die Sammlung Falckenberg in Hamburg-Harburg bietet auf über 6000 Quadratmetern Einblicke in die zeitgenössische Kunst in den Räumen der ehemaligen Phoenix-Fabrik. Von Jonathan Meese, John Bock und Mike Kelley reicht die Bandbreite der festen Installationen, die mit Führungen in kleiner Runde vermittelt werden. Als Sonderausstellung ist ab März eine Werkübersicht von Astrid Kleins Arbeiten zu sehen. Sie gilt als Pionierin der experimentellen Fotocollage und Installationskunst. Sammlung Falckenberg ist ganzjährig im Rahmen von Führungen geöffnet. 24.3. bis 2.9. Astrid Klein

Mainstream und Avantgarde sind für ihn kein Widerspruch: Prof. Dr. Dirk Luckows Vertrag wurde 2017 um fünf Jahre verlängert
Mainstream und Avantgarde sind für ihn kein Widerspruch: Prof. Dr. Dirk Luckows Vertrag wurde 2017 um fünf Jahre verlängert



Renate Kammer
GALERIE RENATE KAMMER, ARCHITEKTUR UND KUNST

Eines vorweg: Insgesamt kriegen die Ausstellungshäuser zu wenig finanzielle Unterstützung. Als dienstälteste Galeristin und seit Jahrzehnten kulturpolitisch engagiert, habe ich immer mitbekommen, dass ohne den Bürgersinn und finanzielle Engagement von Stiftungen und Familien es hier öde aussehen würde. Zum Beispiel ist das „Warburg Haus“ zu nennen, das sehr bedeutend kulturhistorisch wissenschaftlich das Erbe Aby Warburgs weiterführt und ohne den Einsatz des Kunsthistorikers Prof. Martin Warnke gar nicht mehr existieren würde. Es ist faszinierend die Aura dieser kulturhistorischen Stätte zu erleben. Ohne den Einsatz der Greves, der Ottos, von Harald Falckenberg, der Alfred Toepfer Stiftung F.V.S., der Elsbeth Weichmann Gesellschaft, der Reemtsma Stiftung gäbe es viele Einrichtungen und Projekte nicht und die Liste ist unendlich lang. Der Bau der Elbphilharmonie, als Initiative eines einzelnen Ehepaares, Kunsthistorikerin Jana Marko und ihrem Mann Alexander Gérard, ist unbedingt zu nennen. Überhaupt die Vielfalt bedeutender Hamburger Architektur (und da ist die Initiative meiner Kollegin Elke Dröscher herausragend), die das Haus Michelsen, den Bau des Architekten Karl Schneider mit eigenen Mitteln und Einsatz gerettet hat. Ich liebe das Kontorhausviertel, die Speicherstadt, die Unterschiedlichkeit Hamburger Viertel, die weißen Häuser an der Alster und nicht zuletzt das viele Grün.

Nicht verpassen: Die Galerien im Kontorhausviertel zeigen ein vielfältiges, meist junges Programm. Hier sind immer wieder Initiativen für Rundgänge und gemeinsame Aktivitäten angesagt. Ebenfalls ist die Fleetinsel, die Admiralitätstraße mit den Galerien, den Kunstbuchhandlungen, der Gastronomie und dem Theater Fleetstreet eine Stätte der Anregung und Entspannung.
Die Künstlerhäuser Frise in Altona und Sootbörn in Niendorf sind mit einem vielseitigen regionalem und inernationalem Programm zu nennen und überhaupt die vielen Off-Galerien und Künstlerinitiativen.
Hier kommt die Kunst Image 16
Wissen und Weitersagen
Ob Theateraufführungen, Flohmärkte oder Vorträge – für alle Veranstaltungen in der Metropolregion Hamburg gibt es eine zentrale Datenbank. Dieser kostenfreie Service bietet Veranstaltern eine ideale Plattform, eigene Events optimal zu bewerben, weil sie auf zahlreichen Websites sichtbar werden.
— 
veranstaltungen.hamburg.de


Marion Zimmermann
GALERISTIN VON MARZIART INTERNATIONALE GALERIE

Anspruchsvoll: sechs Museen an einem Ort im KomponistenQuartier in der Peterstraße 28. Die historisch rekonstruierten Hamburger Bürger- und Kaufmannshäuser würdigen die Komponisten Johannes Brahms, Gustav Mahler, Georg Philipp Telemann, Carl Philipp Emanuel Bach, Johann Adolf Hasse und Fanny und Felix Mendelssohn, die in Hamburg gewirkt haben. Zusätzlich wird auch die vielfältige Geschichte Hamburgs durch moderne Medien vermittelt.

Leichte Muse: Über das Jahr verteilt finden im Völkerkunde Museum viele interessante Veranstaltungen statt. Kunst und Kunsthandwerk aus verschiedensten Ländern der Welt sind zu entdecken. Ab 21.2. „S(e)oul food“ – Koreanisch-kulinarische Erinnerungen mit Bildern von Cookie Fischer-Han.

Experimentell: Hamburgbesucher können die Übernachtung mit einem Kunstgenuss im Hotel „Das kleine Schwarze“ verbinden. Einmal im Jahr wird das komplette Haus mit neuen Kunstobjekten ausgestattet.

Nicht verpassen: Die monatlich wechselnden Gruppenausstellungen in der Marziart Galerie! Künstler aus unterschiedlichsten Ländern präsentieren ihre Kunst. So entsteht ein direkter kultureller Austausch mit interessanten Gesprächen und Kontakten.

Mitten in Eimsbüttel zeigen Künstler aus aller Welt ihre Werke in der Souterrain-Galerie von Marion Zimmermann
Mitten in Eimsbüttel zeigen Künstler aus aller Welt ihre Werke in der Souterrain-Galerie von Marion Zimmermann



Vera Munro
INHABERIN GALERIE VERA MUNRO

Anspruchsvoll: Die Arbeiten von Caspar David Friedrich in der Kunsthalle, weil es die weltweit bedeutendste Sammlung des Künstlers ist.

Leichte Muse: „Die kleine Mehrjungfrau“ von John Neumeier, weil dies ein hinreißendes Märchen ist – wunderbar choreografiert von John Neumeier.

Experimentell: Das Konzert von METALLICA am 29.3., weil sie schon seit Jahrzehnten einfach nur klasse sind.

Nicht verpassen: Unsere Ausstellung mit KOHEI NAWA, 23.5. bis 28.7., weil wir den weltweit erfolgreichen jungen Japaner zuerst in Deutschland gezeigt haben und er bereits jetzt in vielen wichtigen Museen international vertreten ist.

Seit über 40 Jahren eine Institution für zeitgenössische Kunst: Vera Munro mit ihrer Galerie in der Heilwigstraße 14. Noch bis zum 18.2. sind Exponate des österreichischen Künstlers Gerwald Rockenschaub zu sehen
Seit über 40 Jahren eine Institution für zeitgenössische Kunst: Vera Munro mit ihrer Galerie in der Heilwigstraße 14. Noch bis zum 18.2. sind Exponate des österreichischen Künstlers Gerwald Rockenschaub zu sehen



Norbert Kölle
KAUFMÄNNISCHER GESCHÄFTSFÜHRER DER HAMBURGER KUNSTHALLE

Leichte Muse: Leihen Sie sich einen Multimedia- Guide im Foyer der Kunsthalle und lassen sich auf einem Rundweg in 60 Minuten zu ausgewählten Highlights der Sammlung führen. Anhand gesprochener Texte, Fotos, Musik und kurzer Filme können Sie sich so ganz entspannt einigen der schönsten Werke der Kunsthalle nähern. Auch das Art & Cube ist ein beliebtes Angebot für alle, die sich auf entspannte Art mit Kunst beschäftigen mögen: Genießen Sie ein kleines Frühstück und ein 4-Gänge-Menü in Kombination mit zwei Kurz-Führungen durch die Sammlung der Kunsthalle oder eine der Ausstellungen. Start ist immer samstags und sonntags um 10.30 Uhr im Museumscafé. Einfach telefonisch im THE CUBE unter 30 37 51 96 reservieren.

Experimentell: Unter dem Motto HONEY, I REARRANGED THE COLLECTION zeigt die Kunsthalle eine Trilogie zu den elementaren Grunderfahrungen des Menschen. Der dritte und letzte Teil „Bouncing in the Corner. Die Vermessung des Raums“ thematisiert das Verhältnis des Menschen zum Raum. Ab 16.2.

Nicht verpassen: „Thomas Gainsborough Die moderne Landschaft“ ist die erste große Sonderausstellung der Hamburger Kunsthalle in 2018. Ab dem 2.3. unbedingt kommen und sich die Werke dieses großen Landschaftsmalers aus England ansehen. Gainsborough ist einer der bedeutendsten und beliebtesten europäischen Maler des 18. Jahrhunderts.

Kam letztes Jahr vom Bremer Focke-Museum nach Hamburg: Norbert Kölle, erfahrener Kulturmanager und diplomierter Solo-Cellist
Kam letztes Jahr vom Bremer Focke-Museum nach Hamburg: Norbert Kölle, erfahrener Kulturmanager und diplomierter Solo-Cellist



Prof. Martin Köttering
PRÄSIDENT DER HOCHSCHULE FÜR BILDENDE KÜNSTE (HFBK)

Anspruchsvoll: Die Turner-Prize-Nominierte Nicole Wermers (HFBK-Absolventin) ist vom 3.3. bis 13.5. im Kunstverein Hamburg zu sehen: Die Künstlerin schafft Skulpturen und Installationen, die durch ihre Materialität und Ästhetik mit der Aneignung von Konsumkultur durch Kunst und Design spielen.

Leichte Muse: Noch bis zum 1.4. gibt die Hamburger Kunsthalle in „Künstlerbücher. Die Sammlung“ erstmalig Einblick in ihre umfassende Sammlung von 3000 Künstlerbüchern. Mit dabei sind sowohl Hamburger Künstler*innen als auch Publikationen von Joseph Beuys über John Cage bis zu Dieter Roth. Das Kunstbuch gilt als eigene Kunstgattung wie auch als alternativer Raum, der sich von kommerziellen Zwängen befreien will.

Nicht verpassen:
Die opulente Jahresausstellung der HFBK: Vier Tage lang präsentieren alle Künstler*innen der Hochschule ein vielfältiges Spektrum aktueller Arbeiten – von Malerei über Film, Skulpturen und Installationen bis hin zu Design, Videokunst oder Performances. Eröffnung am 8.2., 19 Uhr (9. bis 11.2, täglich 14 bis 20 Uhr (Führungen jeweils 16 und 18 Uhr) 

Hochschule für Fantasie, Vorstellungskraft und Kreativität seit nun 251 Jahren: Prof. Martin Köttering ist seit 2002 Chef der HFBK
Hochschule für Fantasie, Vorstellungskraft und Kreativität seit nun 251 Jahren: Prof. Martin Köttering ist seit 2002 Chef der HFBK

FOTOS — Ursula Sonnenberg, Michael Schipper, Natascha Unkart, David Goltz, privat
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